Achtung: Ab sofort Verkaufsstop für Xylosolv in Deutschland

Eigentlich dachten wir, dass mit der Einführung des neuen Produkts Xylosolv alle Probleme was das Patent und das Verkaufsverbot in Deutschland betrifft behoben sind. Leider haben wir uns da zu früh gefreut. Eine E-Mail des österreichischen Herstellers Sciotec Diagnostic Technologies GmbH von heute morgen hat uns wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgebracht und uns wie vor einigen Monaten beim Verkaufsstop von Fructosin lautstark fluchen lassen. Xylosolov darf ab sofort in Deutschland nicht mehr verkauft werden, da ein uns unbekannter Konkurrenzhersteller eine Abmahnung an die Sciotec Diagnostic Technologies GmbH geschickt hat und dadurch einen Verkaufsstopp in Deutschland erwirkt hat. Das ist mal wieder nicht nur Schade sondern verdammt ärgerlich, denn der Konkurrent bietet überhaupt kein vergleichbares Produkt an. Für uns Fruktoseintolerante bedeutet das, dass wir wieder leiden müssen, weil andere um Geld und Patente streiten.

Folgende Information hat die Sciotec Diagnostic Technologies GmbH uns heute morgen geschickt:

Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass uns der Verkauf des Produkts Xylosolv® auf dem deutschen Markt bis auf Weiteres unterbunden wurde. Grund dafür ist eine erneute Abmahnung von einem deutschen Unternehmen. Unglücklicherweise gibt es kein Alternativprodukt, auf welches wir Sie verweisen können. Wir hoffen diesen Umstand so rasch wie möglich bereinigen zu können und bitten um Ihr Verständnis.

Der Verkaufsstopp betrifft aktuell nur Deutschland. In allen anderen Ländern ist Xylosolv weiterhin erhältlich! Soll heißen, der einzige Weg, derzeit an Xylosolv zu kommen ist, einen Ausflug z.B. nach Österreich zu unternehmen und sich dort dann in einer Apotheke mit Xylosolv einzudecken. Wer jetzt denkt, dass ein Einkauf in einem ausländischen Onlineshop alle Probleme lösen kann, wird enttäuscht sein, wenn er erfährt, dass Xylosolv auch von den Onlinehändlern nicht mehr nach Deutschland verschickt werden darf. Das bedeutet, wer nicht mal eben so ins Ausland fahren kann und sich mit Xylosolv eindecken kann, hat jetzt nur noch die Möglichkeit, darauf zu hoffen, dass die Abmahnung schnell vom Tisch ist und sich endlich diese Streitigkeiten um Patente, Namensrechte und ums Geld ein für alle Mal beilegen lassen. Wir Betroffen wollen doch nur Xylosolv kaufen und wir wollen doch nur, dass es uns besser geht. Wieso lässt das aber ein Unternehmen nicht zu? Diese Frage kann man ruhig einmal laut stellen und auch weiterverbreiten…

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