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Wissensdatenbank

Sorbit (E 420)

in Zuckeralkohole

Sorbit, oftmals auch unter dem Namen Sorbitol bekannt, ist ein Zuckeralkohol hat und etwa die halbe Süßkraft von Haushaltszucker. Sorbit ist ähnlich aufgebaut wie Fruktose und kann deswegen von Magen-/Darm-Trakt nur schlecht verarbeitet werden. Daher sollten Personen, die an einer Fruktoseintoleranz leiden, Sorbit komplett meiden!

In der Natur kommt Sorbit in diversen Obstsorten wie zum Beispiel in Pflaumen oder Kirschen vor. Gleichzeitig setzt die Lebensmittelindustrie Sorbit im großen Stil als Feuchthaltemittel, Füllstoff oder Süßungsmittel ein. Da Sorbit als unbedenklich für gesunde Menschen gilt, gibt es keine Beschränkungen, wie und in welchem Umfang Sorbit Lebensmitteln zugesetzt werden darf.

Sorbit findet man z.B. in Kaugummis, Zahnpasta, zuckerfreien Süßwaren, Eis, Soßen oder Nahrungsergänzungsmitteln. Da Sorbit auch als ein guter Trägerstoff für Aromen und Vitamine gilt, findet man inzwischen auch in vielen Arzneimitteln den Zuckeraustauschstoff. Das bedeutet, Ihr müsst nicht nur im Supermarkt genau hinschauen, sondern auch in der Apotheke.

Verträglichkeit: Nein

0 Responses to Wissensdatenbank

  1. Ulrike Fiedler says:

    Ich bin jetzt fast 70 Jahre. Ich weiß seit früher Kindheit, dass in meinem Verdauungstrakt etwas nicht stimmt. Auf Schokolade bekam ich Durchfall, die Freundinnen Verstopfung….
    Vor ca. 10 Jahren wurde auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin ein Atemtest auf Lactose- und dann auch noch Fructose-Unverträglichkeit gemacht, der mir bestätigte, dass eine Unverträglichkeit vorliegt. Ich dachte: jetzt wird alles besser….. Eine qualifizierte Ernährungsberatung habe ich bekommen, aber das war`s auch schon von medizinischer Seite. Gibt es bei uns für diese Beschwerden erst eine medizini-
    sche Versorgung wenn der Darm dann pathologisch verändert ist ?????
    Leider machen mir die Artikel über den Zuckereinsatz Angst, denn irgendwann werde ich mich
    nicht mehr selber bekochen können und bin dann auf Fertigkost mehr angewiesen.
    Und vielen Menschen geht es ähnlich………

  2. Toby says:

    Hallo Ulrike,

    leider gibt es von medizinscher Seite her keine wirklich vernünftige Betreuung. Das liegt vor allem daran, dass eine Fruktoseintoleranz selbst bei den Krankenkassen nicht als Krankheit sondern nur als Unverträglichkeit eingestuft wird. Das bedeutet kurz und knapp erklärt, dass man dort der Meinung ist, dass man einfach ein paar wenige Lebensmittel weglassen muss und schon ist wieder alles wunderbar. Dass dem aber nicht so ist, wissen wir alle nur zu Gut. Von daher ist jeder irgendwie auf sich selber angewiesen und auf die Erfahrungswerte anderer Betroffener…

    Ich habe ja noch Hoffnung, dass sich langsam etwas ändert was das Thema Zuckeralkohle und Zucker anbelangt. Von daher bin ich mal vorsichtig optimistisch Fertigprodukte und deren Verträglichkeit anbelangt…

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