Heilerde Pulver vs. Kapseln – der Heilerde-Gott hat mich erhört

Published On 26. Mai 2013 | By Steffi | Medizin, Steffi´s zuckerlose Welt

Dass Heilerde ein super Mittelchen ist, um kleinere Symptome und Nebenwirkungen des letzten Nahrungsmittel-Test-Ausfluges zu bekämpfen, ist mir bereits seit einem knappen halben Jahr bekannt. Bei meinem letzten Besuch im Bio-Supermarkt habe ich jedoch direkt neben dem mir schon bekannten Päckchen Luvos Heilerde 1 etwas entdeckt, was mir sofort ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat: Heilerde Kapseln

Der Heilerde-Gott hat mich endlich erhört und die körnige Masse in Kaspeln verpackt und danach eingeschweist. Juhu! Bislang habe ich mich morgens und abends damit abgemüht, die doch sehr gewöhnungsbedürftige Erde zu trinken, welche einem sogar nach mehrmaligen Nachspülen mit klarem Wasser einige Körnchen auf den Zähnen zurück lässt.

Obwohl das Produkt damit wirbt, gegen „Sodbrennen, säurebedingte Magenschmerzen und Durchfall“ zu helfen, hat es bei mir trotzdem super Dienste geleistet und hilft mir meine Magenkrämpfe, die durch den gestörten Fructose-Transport ausgelöst werden, zu bekämpfen. Ein wenig positive Grundstimmung wird jedoch sicher bei der Einnahme des Pulvers nicht schaden. Nicht zuletzt, weil es anfangs etwas Überwindung kostet, Erde zu trinken. Meine Mitbewohner durften (okay, mussten) natürlich auch einmal probieren. und ich glaube, sie halten mich jetzt für vollkommen bescheuert. Ich gebe zu, es klingt ja auch verrückt wenn man sagt, dass man Erde trinkt…

Wenn ich eine Zeit lang also zwei Löffelchen Pulver in einem halben Glas auflöse und es sowohl vor dem Frühstück, als auch vor dem Schlafengehen zu mir nehme, geht es dem kleinen Miesepeter, meinem Magen, deutlich besser. Mein Problem war nun immer dieses nervige Rumhantieren mit dem Pulver. Ständig bröselt etwas neben das Glas oder mir ist morgens dann nicht wirklich danach, noch vor dem Essen (mehr oder weniger) aufgelöste Erde zu trinken. Da sieht eine Tasse Kaffee nun wirklich verlockender aus! Wie oft habe ich mich dabei ertappt, dieses blöde Pulver zu verfluchen, auch wenn es mir doch die Schmerzen lindert. Umso mehr hat es mich gefreut, als ich die Luvos Heilerde Kapseln entdeckt habe. Zum Testen ist erstmal die kleinste Verpackung in meinen Einkaufswagen gewandert – 40 Kapseln zu einem Preis von etwa 8 Euro. Stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass 480gr etwa gleich viel kosten, jedoch weitaus länger reichen als die Kapseln. Umgerechnet kostet 1 Gramm Heilerde Pulver gut einen Cent; die gleiche Menge als Kapseln verpackt kommt auf etwa 15 Cent.

Trotzdem haben sie meinen Test bestanden: Die Kapseln habe ich ab jetzt für den Notfall zwischendurch immer in meiner Tasche. Sieht ja auch doof aus, sich an der Bushaltestelle ein Glas Wasser aus der Jackentasche zu zaubern und dort Erde einzubröseln. Das beste daran ist, dass ich durch die Kapseln ein wenig Flexibilität zurückerlangt habe. Wer hätte gedacht, dass ich mich einmal über in Gelatine gehüllte Erde freuen würde?

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2 Responses to Heilerde Pulver vs. Kapseln – der Heilerde-Gott hat mich erhört

  1. Fred says:

    Hallo, helfen die Heilerdekapseln auch gegen Durchfall und starke Drambewegungen? danke für eure Erfahrungen

    • Toby says:

      Mir hat die Heilerde in Pulverform besser geholfen als in Kapselform. Vor allem wenn es akut ist. Allerdings hat die Heilerde bei mir immer nur den Magen beruhigt, für den Darm habe ich hier weniger verspürt.

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