Eine Paranuss kommt selten allein

Published On 17. April 2012 | By Toby | Allgemein

Gestern habe ich es mal wieder gewagt. Ich habe was neues ausprobiert und nach meinem Reinfall mit den Erdnüssen habe ich mich diesesmal schon vorher schlau gemacht. Und siehe da, Nüsse sollte ich eigentlich essen können. Nur ist mir bei meiner Internetrecherche jedesmal so ein Nebensatz aufgefallen dabei der sinngemäß nichts anderes sagt, wie „…wenn man sie verträgt…“. Und da ist sie dann gleich wieder, die Unsicherheit. Vertrage ich Nüsse? Vertrage ich sie nicht? Um das herauszufinden, habe ich beschloßen, mal wieder einen Selbstversuch zu machen. Ich bin also einkaufen gegangen und habe mir verschiedene Nüsse geholt. Mit dabei in meinem Einkaufskorb war am Ende auch die Paranuss und nicht weil ich vielleicht herausgefunden habe, dass ich sie besonders gut vertrage, sondern weil ich die immer schon gerne gegessen habe. Der Versuch hat dann auch schnell ergeben, dass ich die Paranuss ohne Probleme vertrage. Ich habe überhaupt keine Auswirkungen auf meinen Magen- oder Verdauungstrakt bemerkt und das finde ich, ist natürlich sehr positiv für mich. Ich habe aber trotzdem noch mal einen genaueren Blick auf die Paranuss geworfen, denn anscheinend verträgt ja nicht jeder mit einer Fructose-Intoleranz die Paranuss. Woran das aber liegt, kann ich nicht beantworten sondern nur meine Mußmaßungen anstellen. Vielleicht hat der ein oder andere noch eine andere Allergie (Kreuzallergie) oder er hat so eine ausgeprägte Form der FI, dass ihn schon die allerkleinsten Spuren aus der Bahn werfen. Ich bin da anscheinend noch gut weggekommen. Bei mir ist es nur die Fructose, die ich nicht vertrage und von daher: „Herzlich Willkommen in meinem Speise- und Knabberplan, liebe Paranuss“

Paranuss (Werte beziehen sich auf 100g)

Saccarose  2,39 g
Fructose  0 g

Wie in den meisten Nussarten ist keine freie Fructose in den Nüssen enthalten. Dafür aber immer Saccarose, also Zucker. In diesem ist schon Fructose gebunden, aber meistens nicht viel und von daher vertragen anscheinend doch viele Leute Nüse. Trotzdem sollte man sich vorsichtig an die Menge, die man verträgt herantasten und es nicht gleich übertreiben. Ich habe für mich festgestellt, dass ich die Paranuss schon mal sehr gut vertrage und da dieser erste Test mit Nüssen schon mal erfolgreich war, werde ich mir jetzt in nächster Zeit jetzt auch noch andere Nußsorten vornehmen. Aber auch hier werde ich vorsichtig sein und jede einzelne Nußsorte einmal ausprobieren, denn es ist ja nicht gesagt, dass ich jetzt pauschal Nüsse vertrage. Vor allem die Macadamia hat es mir auch noch angetan, denn die beinhaltet laut dem Bundesernährungsschlüssel nur sehr wenig Zucker und damit noch weniger Fruchtzucker. Die sollte ja dann auch auf jeden Fall gehen…

Weitere Infos zur Paranuss: Bundeslebensmittelschlüssel auf ernährung.de & Wikipedia

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2 Responses to Eine Paranuss kommt selten allein

  1. zu einer heftigen Fructoseintoleranz leide ich noch an Hashimoto, ergänzt sich teuflisch gut! Beides nicht heilbar und sich in etlichen Bereichen beeinflussend – meist zum Negativen…Der Endokrinologe sagte, alles was ich für meine Immunabwehr tue, füttert gleichzeitig die Autoimmunreaktion – also WAS tun? Seit dem Ausbruch der Fructoseintoleranz (vorher schon länger sogenannter „Reizdarm“) muß ich auf Fructose/ Glucosesirup in Lebensmitteln achten und habe festgestellt, dass so gut wie allen hergestellten und be- und verarbeiteten Lebensmitteln Frructose -oder/und Glucosesirup beigegeben wird, von Salami über Vitamintabletten, selbstverständlich allen Süßigkeiten, Puddings, Joghurts, Marmeladen, usw usw, oft zusätzlich zum Zucker… Wenn ich etwas zu mir genommen habe was der Darm nicht verträgt, dauert es zwei bis drei Tage bis ich wieder richtig fit bin – „living on razors edge“… Selen soll ja angeblich gut sein bei Schilddrüsenentzündung, ich werde also nachdem ich den Artikel über die Paranuss gelesen habe, mal probieren… Hat noch jemand einen guten Tipp den er BITTE selbst ausprobiert hat??? Gruß Barbara Schmidt (Bitte an meine email Adresse schicken: atelier-noa@gmx.de

  2. Nochmal Barbara Schmidt: zu Fructaidkapseln: Dem Beipackzettel zufolge haben Fructaidkapseln ja angeblich keinerlei Nebenwirkungen —-> Nachdem ich eine Woche täglich die erlaubte Höchstmenge (wenn keine Nebenwirkungen wieso dann das???) an Kapseln genommen habe um wenigstens eine kleine Menge Obst wegen der Vitamine zu erhalten, bekam ich immer häufiger Muskelkrämpfe, in der siebten Nacht so heftig im Oberschenkel dass ich mich zehn Minuten vor höllischen Schmerzen nicht bewegen konnte…. Nach einigem Überlegen und Nachdenken kam ich drauf: die Fructaidkapseln! Ich ließ sie weg und die Muskelkrämpfe blieben auch weg. Kann natürlich auch mit der Schilddrüsenentzündung zusammenhängen, denn beides beeinflusst sich ja.leider.
    Barbara Schmidt

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