Light, Zero, Normal oder gar keine?

Published On 24. Mai 2012 | By Toby | Trinken

Nachdem ich die Schnauze langsam voll habe von Wasser und ungesüsstem Tee, habe ich heute Mittag beschlossen, mir mal wieder mein Lieblingsgetränk aus alten Tagen zu kaufen. Eine schöne, gute und natürlich kühle Cola Zero. Aber natürlich stelle ich mir wieder diese spezielle Fragen, die ich mir immer stelle, wenn ich etwas Neues in meiner Ernährung ausprobiere: Darf ich das trinken? Tut mir das gut? Oder leide ich danach wieder tagelang?

Um mir diese Fragen zu beantworten, bin ich also auf eine kleine Recherchetour gegangen. Was ich dabei herausgefunden habe, hat mich erstaunt und überrascht. Positiv und Negativ, das kann ich gleich vorweg nehmen. Und zu einem Selbstversuch hat es mich auch noch ermuntert. Aber jetzt erst mal von Anfang an. Grundsätzlich sollte ja die Aufteilung, dass in einer normalen Cola Zucker und einer Cola Light bzw. Zero kein Zucker enthalten ist, gültig sein. Dem ist auch so und trotzdem ist eine Cola Zero nicht komplett zuckerfrei. Hä? Wie soll man das denn verstehen? Und wieso schreiben sie dann trotzdem „ohne Zucker“ auf die Verpackung? Ist das alles nur Marketing? Gehört sicher auch mit dazu, aber das hilft mir im Moment überhaupt nichts. Ich will ja wissen, ob ich eine Cola trinken kann oder nicht und deshalb lasse ich das Marketing mal das Marketing sein und konzentriere mich voll auf die Fakten. Ach ja, und ich schaue mir nur die Cola von der Coca Cola Company an. Nicht aus Werbezwecken, aber weil sie im Gegensatz zu vielen Billigprodukten noch am reinsten ist was den Zucker anbelangt. Aber das soll trotzdem nicht heißen, dass andere Cola´s schlechter sind, ich selber habe mich nur irgendwann auf die „original“ Cola eingeschossen.

Jetzt wird es aber Zeit, dass wir uns die Inhaltsstoffe der diversen Colasorten mal anschauen. Schließlich will ich ja wissen, ob ich mein altes Lieblingsgetränk auch weiterhin trinken kann. Also…

Coca Cola Coca Cola Zero
Coca Cola Light
Wasser Wasser Wasser
Kohlensäure Kohlensäure Kohlensäure
Zuckerkulör E150d Zuckerkulör E150d Zuckerkulör E150d Farbstoff
Zucker
Cyclamat E952 Cyclamat E952 Süssungsmittel
Acesulfam K Acesulfam K Süssungsmittel
Aspartam E951 Aspartam E951 Süssungsmittel
Phosphorsäure E338 Phosphorsäure E338 Phosphorsäure E338 Säuerungsmittel
Citronensäure E330 Säuerungsmittel
Natriumcitrat Säuerungsmittel
Aroma Aroma Aroma
Koffein Koffein Koffein

Ganz klar, die normale Cola fällt aus. Zucker ist da drin und das in nicht zu kleiner Menge. Also Finger weg, denn das bedeutet ja auch, dass Fructose mit im Getränk enthalten ist! Aber Cola Light und Cola Zero könnten gehen, denn Zucker fehlt und ist hier durch Süssungsmittel ersetzt worden. Diese sind eigentlich bei einer Fructoseintoleranz unbedenklich, jedoch ist so ein synthetischer Süßstoff nicht unbedingt gesund und nicht für jeden verträglich. Hier hilft nur Ausprobieren…

Süssungsmittel

Aspartam (E951) ist ein synthetischer Süßstoff mit der 140-fachen Süßkraft von Haushaltszucker. Aspartam ist zwar sehr süß, hat aber kein wirkliches Aroma und deswegen werden noch weitere Süßstoffe zugesetzt. Manche Menschen bekommen von Aspartam allergische Reaktionen, Kopfschmerzen oder Sehstörungen.

Acesulfam K (E950) ist ein synthetischer, hitzebeständiger Süßstoff mit der 200-fachen Süßkraft von Haushaltszucker. Acesulfam wird vom Körper nicht verarbeitet und komplett unverändert wieder ausgeschieden.

Cyclamat (E952) ist ein synthetischer Süßstoff mit der 35-fachen Süßkraft von Haushaltszucker. Ähnlich wie Acesulfam und Aspartam wird Cyclamat nicht verstoffwechselt und fast unverändert wieder ausgeschieden.

Bei allen Süßstoffen gilt, dass sie hart in der Kritik stehen. Sie sollen für Gewichtszunahme verantwortlich sein, was bisher zwar bei Tierversuchen bewiesen wurde, aber nicht beim Menschen. In wie weit hier aber Forschungsergebnisse mit Marketingstudien um Aufmerksamkeit kämpfen ist mir unbekannt. Aspartam, Acesulfam K und Cyclamat werden von fast allen Menschen mit einer Fructose Intoleranz gut vertragen. Aber nur von fast allen und genau deswegen heißt wie so überall: Ausprobieren

Säurungsmittel

Phosphorsäure (E338) wird in der Cola dazu verwendet, um einen sauren Geschmack zu erzeugen und Säuregrad des Getränks zu erhöhen. Für den menschlichen Körper ist Phosphorsäure ungiftig, jedoch sollte man nicht größere Mengen zu sich nehmen, da Phosphorsäure ein ätzende Wirkung besitzt und nicht unbedingt gesund ist. Durch die Phosphorsäure wirkt Cola fördernd bei der Verdauung, allerdings nur wenn man vorher viel gegessen hat und einen vollen Magen hat. Diese Säure ist bei Experten stark umstritten, da sie eine sehr starke Säure ist und eigentlich nach modernem Lebensmittelrech in einem Lebensmittel nichts zu suchen hat. In den zugesetzten Mengen ist die Phosphorsäure zwar gesundheitlich unbedenklich, aber gesund ist wohl etwas anderes. Für uns gilt aber, dass sie keinerlei Fructose oder andere nicht verträgliche Stoffe enthält.

Citronensäure (E330) wird hochdosiert zur Reinigung und zur Rostentfernung eingesetzt. In geringen Dosen kommt der Stoff in der Cola vor. Citronensäure dient zur geschmacklichen Verbesserung und zur Konservierung. Citronensäure wird aus Zitronen gewonnen, kann jedoch natürlicherweise auch in diversen Fruchtsäften natürlich vorkommen. Laut diverser Experten ist diese Säure komplett frei von Fructose.

Aroma

Zum Thema Aroma lässt sich nicht viel sagen, denn genau darum macht die Coca Cola Company ein so großes Geheimnis. Niemand soll je erfahren, was die geheime Zusammensetzung ist und was den Geschmack der Coca Cola ausmacht. Ist für uns aber egal, denn laut Coca Cola selbst sollen die Stoffe Zucker, Fructose oder Sorbit nicht dabei sein.

Zuckerkulör E150d

So jetzt wird es spannend. Die 0% Zucker Cola „Coca Cola Zero“ enthält eben doch Zucker. Wenn auch in ganz geringer Form und wenn auch nicht mehr in der Form, wie wir ihn kennen. Zu Sehen ist der Zucker aber trotzdem ganz einfach, denn die schwarze Farbe kommt durch den Farbstoff E150d (Zuckerkulör) zu Stande und das ist ist nichts anderes verbrannter Zucker. Da stellt sich jetzt natürlich die Frage, wie denn eine Cola ohne den Farbstoff E150d aussehen würde. Die Antwort dazu ist nach einer kurzen Internetrecherche schnell gefunden. Durchsichtig mit einem leicht gelblichen Touch. Aha. Und wieso gibt es dann auf der Welt fast nur dunkle Cola? Auch dazu habe ich etwas gefunden. Vor vielen Jahren wurde eine sogenannte „Crystal Cola“ verkauft, was nichts anderes war, als eine Cola ohne den Farbstoff. Sie hat sich aber schlecht verkauft, obwohl sie eigentlich genauso geschmeckt hat, wie die normale dunkle Cola. Nach vielen Test hat man dann herausgefunden, dass auch das Auge mittrinkt und dem Trinkenden bei einem durchsichtigen Getränk vorgaukelt, dass es eben irgendetwas anderes als eine Cola ist. Zur Folge hatte das, dass Menschen, die die durchsichtige Cola gesehen haben und dann davon getrunken haben, sich vor dem Geschmack ekelten. Sobald sie aber das gleiche Getränk mit verbundenen Augen vorgesetzt bekamen, schmeckte es ihnen. In Südamerika gibt es noch zwei oder drei kleine Hersteller einer „Crystal Cola“, doch an die kommt man nur ran, wenn man mal Urlaub dort macht. Ansonsten muss man in Europa und Nordamerika bei der normalen dunklen mit E150d versetzten Cola bleiben.

Bei der Herstellung von Zuckercouleur werden Kohlenhydrate wie Rübenzucker, Trauben- oder Invertzucker auf 120 bis 150 Grad Celsius erhitzt. Zum Teil werden Reaktionsbeschleuniger (Katalysatoren) zugesetzt und unter Zugabe von starken Säuren abgekühlt. Es entsteht ein Spektrum bräunlich bis schwarzer Farbstoffe, die bitter schmecken und nach verbranntem Zucker riechen. (Wikipedia zum Thema Zuckerkulör)

Soweit ich das verstehe, gehen durch den Verbrennungsprozess die Kohlenhydrate und damit der Zucker kaputt. Über bleibt nur noch ein kleiner Rest Zucker und eben die schwarze Farbe. Für mich selbst ist das ganz ok, denn ich vertrage inzwischen wieder ein wenig Zucker und muss nicht alles meiden. Wenn also selbst kleine Reste über bleiben, merke ich im Gegensatz zu früher nichts mehr davon. Ich habe aber noch einmal die große weite Welt des Internets durchforstet und bin dabei großflächig auf eine ähnliche Meinung gestoßen. Anscheinend verbrennt wirklich so viel Zucker, dass fast alle Fructoseleidenden keine Probleme mit einer Cola Light/Zero haben. Sollte man aber eine schwere Form der Fructose-Intoleranz haben, könnte der Farbstoff alleine schon für viele Probleme reichen. Von daher, vorsichtig eine Cola Zero/Light probieren und dann bitte erst entscheiden, ob es geht oder nicht. Ach ja, Coca Cola selber hat zu dem Thema auch etwas zu sagen…

(…)

Coca-Cola Zero und Coca-Cola Light verdanken ihre braune Farbe dem Farbstoff Zuckerkulör (E 150d), der durch Hitzebehandlung von Zucker hergestellt wird. Die typische braune Farbe entsteht also durch Karamell. Zuckerkulör enthält in der Regel nur noch sehr geringe Mengen Zucker. Im Endprodukt sind nur noch Spuren enthalten.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Auskunft über die zugesetzte Menge von Zuckerkulör geben können.

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit dieser Auskunft weiterhelfen konnten.

Mit erfrischenden Grüßen
Ihr Serviceline Team Coca-Cola Deutschland

Damit sollte ich jetzt langsam mal ein Fazit ziehen und das fällt für mich positiv aus. Ich kann Cola Zero und auch Cola Light trinken ohne dass ich Probleme bekomme. Fructose, Sorbit oder irgendwelche Zuckerausstauschstoffe, dich ich nicht vertrage, sind hier nicht enthalten und auch sonst ist dabei alles gut. Bevor aber jemand gleich meckert, ja ich weiß, gesund ist etwas anderes und das habe ich ja oben bei meinen aufgeschriebenen Recherchen und Gedankengängen zur Genüge dargestellt. Cola ist und bleibt ein synthetisch hergestelltes Getränk und hat mit der ursprünglichen Cola nur noch wenig zu tun. Aber man kann auch nicht immer nur gesund leben und sich von Leitungswasser ernähren, sondern braucht man auch mal was für den Geschmack. Solange man das dann nicht übertreibt und nur noch Cola trinkt, sollte das also passen. Und einen Effekt hat die Cola für mich auch noch, den ich früher schon öfters beobachtet habe. Bei einem vollem Magen, bzw. einem Völlegefühl, sorgt die Cola dafür, dass die Verdauung angeregt wird und so der Magen wieder schneller leer wird. Das ist sogar wissenschaftlich so erwiesen und ich finde das mal gar nicht so übel…

Wer weitere Informationen dazu sucht, ist gut bei das-ist-drin.de und bei Bernd Leitenberger aufgehoben…

Und damit kann ich nun nach Wochen der Recherche und nach vielen Selbstversuchen nur noch PROST sagen…

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27 Responses to Light, Zero, Normal oder gar keine?

  1. TS says:

    Sehr gut, endlich macht sich mal einer die Mühe und dröselt auf, was sich hinter diesen ganzen Fremdwörtern eigentlich verbirgt. Sehr erfrischend!

  2. vroni says:

    Sehr interessant und gut zu lesen!

  3. Martin says:

    Ich habe seit meiner bisher 2-wöchigen Karenzphase genau wie du die Schnauze voll gehabt und neulich eine Flasche Coke Zero getrunken. Geschmack…naja, halt nicht wie normale Cola 🙁 und – nach 2 Wochen ohne Zucker kam sie mir ziemlich süß vor, auch das ist wohl normal.

    Vertragen habe ich sie ansich sehr gut, nur die Kohlensäure hat meinen Magen etwas versäuert, so dass ich relativ häufig aufstoßen musste. Das war früher bei normaler Cola nie so stark – habe davon auch etwas Bauchschmerzen bekommen – hängt aber vermutlich nicht mit Fructose zusammen!

  4. Toby says:

    Servus Martin

    das kenn ich auch….inzwischen vertrag ich die Cola Zero und die Cola Light sehr gut. Komischerweise vertrage ich diverse „Billig“ Cola´s nicht so gut. An was das liegt weiß ich nicht, denn laut den Zutaten sollte ja das gleiche drinnen sein wie in den „Originalen“. Da bekomme ich dann auch Magenschmerzen und Aufstoßen muss ich noch öfters als mit der richtigen Cola.

    Inzwischen bin ich auch wieder zum großen Cola Trinker geworden. Man kann ja nicht nur Wasser trinken, irgendwas anderes brauche ich zumindest auch. Am besten geht bei mir die Zero und die Light von Coca Cola und die Pepsi Light. Um es so zu sagen, mit denen habe ich überhaupt keine Probleme, solange ich nicht 3 Liter am Tag trinke 😉

    Probier das mit der Cola langsam aus, am Anfang hatte ich da auch immer durch die Kohlensäure und auch durch die ganzen „ungesunden“ Zutaten so etwas wie Magenschmerzen, aber das hat sich irgendwie dann wieder gelegt. Vielleicht eine Gewöhnungssache? Keine Ahnung….

  5. Jimmy says:

    Tolle Übersicht, so versteht man endlich mal, was sich tatsächlich in den Getränken befindet und was nicht.

  6. Kabija says:

    Ich war nie ein großer Cola-Trinker, da aber Fruchtsäfte so ziemlich wegfallen wollte ich auch mal wieder etwas mit Geschmack trinken. Durch Zufall habe ich bei meinem Schwiegereltern auf ne Flasche Cola light geschaut und festgestellt: eigentlich sollte das gehen (bei dem E150d war ich allerdings noch skeptisch, konnte das aber adhoc nicht nachgucken). Die Neugier und Versuchung haben an dem Abend gesiegt. In der Nacht habe ich es bitterlich bereut, so stark abgeschossen hatte ich mich schon lange nicht, also bleibts erstmal dabei: Wasser, Tee und Kaffee olé!

  7. franni says:

    Hab jetzt eine während der 2-wöchigen karenzphase getrunken…ist das okay oder kann ich jetzt nochmal von vorn mit dem „fasten“ beginnen?

  8. Toby says:

    Was hast du getrunken? Cola Light/Zero oder normale Cola? Es gibt zur der Karenzphase verschiedene Meinungen. Die einen sagen, dass man absolut nichts mit Zucker/Zuckeralkoholen/Fructose zu sich nehmen sollte, die anderen sagen, dass man möglichst wenig zu sich nehmen sollte. Ich hab möglichst auf alles verzichtet und es hat mir sehr gut getan. Wegen einem Glas normaler Cola hätte ich für mich persönlich aber keinen großen Aufstand gemacht und die Karenzphase auch nicht verlängert.

    Übrigens meine Karenzphase hat 4 Wochen gedauert, nicht 2….

  9. Mimi says:

    Hallo 🙂

    Ich muss sagen, dass ich gerne ab und zu ein Glas Cola (normal) trinke. Meine Ernährungsberaterin meinte auch, dass grundsätzlich der Haushaltszucker (Saccharose) gut vertragen wird und dem kann ich aus meiner Erfahrung zustimmen.
    Das einzige light-Getränk, was bei mir gut geht, ist Red Bull light, bei Cola light wird mir schlecht und ich finde, man schmeckt den Süßstoff viel zu sehr heraus.

    LG

  10. Rike says:

    Danke für die Infos. Ich stehe noch ganz am Anfang mit der Umstellung.

  11. Steffen says:

    „Ich kann Cola Zero und auch Cola Light trinken ohne dass ich Probleme bekomme.“

    Da springst Du meiner Meinung nach viel zu kurz. Magst Du vielleicht auch keine kurzfristigen Probleme (Fructose) bekommen, sind die langfristigen eventuell nicht minder fatal:

    http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?f=4&t=18183

    Nicht umsonst stehen diese Stoffe in solcher Kritik, wie Du selbst anmerkst: „Bei allen Süßstoffen gilt, dass sie hart in der Kritik stehen.“

  12. Marionne says:

    Tausend Dank Tobi für die tollen Informationen zu dem Thema !!!

    Ich habe gerade das Internet durchstöbert weil ich mir die Frage gestellt habe, welche von den beiden Cola`s -„Light“ oder „Zero“- denn nun besser verträglich ist. Ich habe mal gehört, daß die Zero viel schädlicher sein soll als die Light. Weißt Du was darüber?

    • Toby says:

      Hallo Marionne

      prinzipiell sind beide nicht gerade gesund, aber das wissen wir ja alle 😉

      Wenn du die Zutaten mal vergleichst wirst du auch merken, dass es eigentlich keinen Unterschied zwischen den beiden Sorten gibt. Nur bei den Säurungsmitteln wurde ein Stoff durch einen anderen ersetzt, aber dadurch ist die Cola Zero jetzt auch nicht unbedingt schädlicher als die Lightversion. In Deutschland liegt der Unterschied hautsächlich in der Zielgruppe, die das Marketing ansprechen will. Die Coca Cola Zero wird “männlicher” beworben und soll dementsprechend auch die “figur- und gesundheitsbewusste Männer zwischen 20 und 29 Jahren” ansprechen während die Coca Cola Light einfach mehr von Frauen getrunken wird. Also ist am Ende alles nur wieder Marketing…

      In den USA sieht das angeblich ein wenig anders aus. Dort wird in der Zero-Variante nicht Aspartam als Süssstoff verwendet, sondern Splenda. Darüber kann ich dir aber wenig erzählen, da ich die amerikanische Zero Variante noch nie in der Hand gehalten habe.

      Übrigens um Kalorien braucht man sich bei beiden keine Sorgen machen, denn beide haben “weniger als 0,25 Kalorien pro 100 ml.” Und für uns Fruktoseintolerante sind die Light und Zero auch kein Problem, da kein Zucker und damit auch keine Fruktose enthalten sind.

  13. Monika Schichl says:

    Die detailierte Aufklärung über Cola Zero find ich gut. Danke!
    Endlich wieder ein Mensch, der sich mit ganz normalen Dingen auseinandersetzt.
    Hat mir geholfen in meiner Lebensweise. Möchte wissen was ich esse und trinke. Danke!

  14. Christian says:

    Danke für die ausführliche Recherche! Hat mir sehr geholfen. Hab heute meine Karenzphase begonnen und bin froh, dass ich nicht mein komplettes Ernährungsverhalten umstellen muss… Hin und wieder ein kaltes Glas Cola zum Essen schmeckt einfach zu gut. 🙂

    • Toby says:

      Hallo Christian

      wenn scho Cola, dann aber bitte nur Cola Zero oder Light!!! Und warte erst mal in der Karenzphase ein wenig ab…hat mir sehr geholfen, dass ich nicht sofort auch Cola getrunken habe und so meinem Magen einfach noch mehr die Chance gegeben habe, sich zu regenerieren. Später habe ich dann auch wieder angefangen Cola zu trinken (ja ich weiß, ist nicht gesund…) und da war es dann eigentlich kein Problem mehr.

      Ansonsten wünsch ich dir ein gutes Durchhaltevermögen mit der Karenz!

  15. Alex says:

    Hey,
    für Fructoseallergiker kann ich auch Fritz Kola Stevia empfehlen. Das ist Cola, die überwiegend mit Stevia gesüßt wurde. Gibt es zumindest in Nordeutschland oft bei EDEKA und im Raum Hamburg bei Budnikowski. Da ist allerdings auch noch ein Rest Zucker drin. Ich vertrage die generell ganz gut, allerdings ist da sehr viel Koffein drin, deshalb kriege ich da oft aus diesem Grund Probleme mit, wenn ich zu viel trinke. Ist aber vielleicht noch mal eine Alternative zur Coke Zero.
    http://www.fritz-kola.de/fritz-kola-und-limo/fritz-kola-stevia/

    • Toby says:

      Die Fritz Cola Stevia gibt es inzwischen auch bundesweit zu kaufen, sogar hier in München. Leider hat diese Cola doch noch sehr viel Zucker und ich vertrage sie daher wirklich nur in kleinen Mengen. Ich muss da mal genauer nachforschen, über welche Mengen an Zucker wir da genau sprechen, vielleicht gibt mir Fritz Cola ja direkt mal Auskunft 😉

  16. Peter K. says:

    Habs mit Interesse gelesen, da ich früher (vor meiner FM) absoluter Cola-Junkie war 😉
    Was mich allerdings sehr erstaunte war Deine „Info“ über Citronensäure. Nach meinen Informationen (und ich hab den Sch… leider im Allergiepass stehen) war bei der Enstehung von dem Zeugs eine Zitrone nicht mal in der Nähe gelegen.
    Nix für Ungut.

    • Toby says:

      Äh, ja! Mein Fehler! Citronensäure kommt in kleinen Mengen in der Zitrone vor und wurde früher tatsächlich aus Zitrusfrüchten gewonnen. Heute ist dem aber nicht mehr so. Die Lebensmittelindustrie stellt große Mengen der Säure durch die Fermentation zuckerhaltiger Rohstoffe wie Melasse und Mais her…

      Peter, Danke für den Hinweis!

      • Stevie says:

        Hm, hab schon verschiedene Beiträge gesehen, in denen darauf eingegangen wurde, dass ein Schimmelpilz zur Herstellung verwendet wird und diese Säure weitaus schlimmere Folgen haben kann, als man denkt. Stichworte: Aluminium, Blei, Blut-Hirn-Schranke. Vielleicht bietet es sich ja an, den Artikel noch mal zu überarbeiten, da nicht jeder die Kommentare liest, er aber „googlebar“ ist.

  17. Julian says:

    Hi, es gibt einige Sirups von Walden Farms, die ich auch vertrage( z.B.Karamell). Schmeckt super zu Pancakes. Ist halt mit Süßstoffen und auf total künstlich. Aber es ist eine Alternative.

  18. Natali Croissier says:

    Je nun. Da Zuckerkulör keine Fructose enthält, sondern Glukose, ist es nicht wirklich überraschend, wenn ein fruktoseintoleranter Mensch auf eine Cola Light oder Zero beschwerdefrei reagiert.

    • Toby says:

      So ganz stimmt das nicht. Es kann eine kleine Restmenge Fruktose überbleiben (die aber und da hast du dann schon wieder Recht) so verschwindend gering ist, dass sie eigentlich nicht weiter ins Gewicht fällt. Durch den Herstellungsprozeß wird stärkehaltiger Zucker (Zucker, Invert- oder Traubenzucker) durch eine Erhitzung auf 120-150°C aufgespalten und anschließend mit Säure versetzt. Dadurch ergibt sich die bräunliche Farbe und genau das ist ja der Zweck von Zuckerkulör.

      Inzwischen kenne ich doch viele Leute (mit eingeschlossen), die Cola Light nicht so wirklich gut vertragen. Das liegt aber in meinen Augen an der zugesetzten Zitronensäure und hat jetzt nicht unbedingt was mit FI zu tun.

  19. Oldskool says:

    Hallo,

    bitte niemals Cola Zero und Cola Light trinken (und noch diverse andere Nahrungsmittel), wenn dann normale Cola und bitte als Genussmittel, 1 Glas shadet nicht und macht auch nicht wirklich dick, eine 1,5 Liter Flasche vielleicht schon……

    Aspartam ist Krebserregend, sorgt für Gedächtnisverlust etc… . Die FDA http://www.fda.gov/ würde aber niemals zugeben das Sie fehler bei Ihren Analysen und der Zulassung für Aspartam in den 70ern/80ern gemacht haben. Außerdem würde die Industrie das nicht zulassen und der CocaCola Company ist Eure Gesundheit scheiß egal.

    cya
    Oldskool

    • Toby says:

      Sorry, dein der erste Teil deines Kommentars ist falsch. Uns schadet nämlich auch ein Glas zuckerhaltiges Getränk (und ums dick werden geht es uns hier erst mal nicht). Aspartam ist nicht gesund, das steht auch in dem Artikel, aber es ist für uns verträglicher als Zucker (und damit normale Cola). Daher heißt es für uns: Wenn schon Cola, dann Light oder Zero…oder gar keine!

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